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8  HAUPTTHEMEN
Funktions- und Nutzungsschema
 
 
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A   VERKEHRSSTRÖME AM RAND GEBÜNDELT

Belassung der zwei kurzen Abbiegespuren könnte die Einrichtung einer separat geführten Busspur eröffnen. Angebote für die Räder sind vorzugsweise am Platzrand. Klare Hauptwegeführungen gliedern die Nutzungsbereiche und verbessern die Aufenthaltsqualität dieser Räume.


B   ERHOLUNGSZONE FÜR NUTZUNGSVIELFALT

Weg vom Schaugrün! Die angehobene, sockelfreie und stufenlose Ebene bietet weitläufige Bewegungsfreiheit. Die zentrale „morz Wiesn“ bindet den Ruprechtspark ein. Abwechslungsreiche Raumsequenzen verleihen dieser innerstädtischen Gartenlandschaft einen besonderen Reiz.



C   STADTPFORTE KLAR BETONEN

Neben einer starken Ausstrahlung des „roten Stadttors“ zum Donaukanal strukturieren klare Fußwegeführungen die verschiedenen Funktionsräume. Die Touristenangebote bzw. -ströme werden auf der linken (westlichen) Seite konzentriert.



D   SCHWEDENPLATZ ATTRAKTIVIEREN

Eine möglichst große, „freie städtische Platzmitte“ soll von Hauptfußwegen umrahmt werden. Die Brückenver-
breiterung für eine komfortable Fußgängerverbindung samt Zugänge zum Vorkai bringt entscheidende Vorteile. Die Fahrbahnverlegung östlich der Schwedenbrücke wäre zur Zeit verzichtbar.
 
E   UMSTEIGEKNOTEN AUFWERTEN

Diagonal und somit direkt geführter Hauptfußweg zur kompakten Anordnung der Haltestellen. Gleis und Station der „Ring-Rund-Tram“ wird zweckmäßigerweise zur aufgewerteten „Touristenseite“ westlich der Rotenturmstrasse gelegt.



F   SICHERHEITSGEFÜHL ERHÖHEN

Vorhandene Angsträume sind zu beseitigen durch Schaffung von guter Übersicht sowie mehr Transparenz durch bessere Ein- und Durchsicht (Gebüsch vermeiden, Eckabschrägungen ...). Aufeinander abgestimmte, indirekte LED-Lichtführungen.



G   BENUTZBARES SYMBOL SCHAFFEN

In Erinnerung an Schwedens Kinderhilfe vor 100 Jahren, wird ein Identität stiftendes Symbol von überörtlicher Bedeutung vorgeschlagen. In der Achse Stephansdom – Reichsbrücke strategisch positioniert, soll es auch dem Besucher Aussicht auf den Stadtraum bieten, Blickrichtungen und Horizontpunkte eröffnen.



H   GESCHICHTE LEBENDIG WERDEN LASSEN

Im historisch Stadtraum Morzingarten + Schwedenplatz soll auf Nutzungen und Ereignisse der Vergangenheit durch gestalterische Maßnahmen hingewiesen und deren Bedeutung für die Gegenwart veranschaulicht werden. Ein ansteigender trapezförmiger Gedenkplatz symbolisiert Holocaust & Hoffnung.
Bei allen Überlegungen sollte der Tatsache Rechnung getragen werden, dass es sich hier um einen stadtgestalterisch und auch emotional besonders bedeutungsvollen Raum handelt!

Es werden Ideen bzw. Maßnahmenvorschläge präsentiert, die im Rahmen des robusten Gesamtkonzepts, auf innovative städtebauliche Lösungen und Qualitätsver-
besserungen mit einem Mehr an nutzbarem öffentlichen Freiraum abzielen.

Die 100 Ideen sind als Fundus anzusehen.
Je nach Entscheidungen können diese, zeitlich unabhängig voneinander, umgesetzt werden.
Mindestens die Hälfte dieser Maßnahmen wären sofort realisierbar.
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