WOFÜR STEHT DAS GEBIET ?
Nachdem die in den 60er-/70er-Jahren geplante „brutale Straßenschneise“ lobenswerter Weise nicht weiter verfolgt wurde, verfiel dieser Bereich in einem „Dornröschenschlaf“
und wurde so allmählich zu einem weniger definierbaren Zwischengebiet!
Dieser Raum hat aber gute Voraussetzungen,
welche es zu nutzen gilt
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Die Leitzielsetzungen sollten sein:
DICHT – GRÜN – AUTOFREI |
EIN QUARTIERSZENTRUM ANDERER FORM UND ART |
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Ein lokales, lebendiges Zentrum soll durch künstlerische, kulturelle und soziale
Aktivitäten stark geprägt werden.
Dabei soll die Identifikation der BewohnerInnen mit dem Wohnquartier
besonders im Vordergrund stehen.
Veranstaltungsbereiche (ev. mit einem städtischen Freiraum ergänzt) kombiniert
mit einer Ideenwerkstatt sollen Orte für die kollektive Verwendung und
Begegnung bilden.
Geschäfte sollten nur den wichtigsten lokalen Bedarf decken, jedoch mit
Dienstleistungseinrichtungen wie Internetcafe, Büroräume sowie Arbeitsboxen,
Gruppenpraxis, und dergleichen ergänzt werden.
Bereiche für Kleingewerbe, beispielweise mit einer alternativen Reparaturwerkstätte ergänzt, sollen unter anderem mit in die Zukunft weisenden Einrichtungen wie einer E-Ladestation, Car-Sharing, … ausgestattet sein.
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(Anmerkung: Diese Geschäfte sollen keine Konkurrenz zum EKZ-Trillerpark, zur SCN und zum Floridsdorfer Zentrum aufbauen!
Eine Kooperation mit dem EKZ-Trillerpark wäre zu erwägen.)
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ANSTEIGENDE DICHTE IN RICHTUNG STADT
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Ein markantes Merkzeichen soll als städtischer Wohntypus (entlang Bahn
zwischen Koloniestraße und Bundesstraße) weithin sichtbar sein.
Im Westen soll eine höhere Dichte anschließen (GFD beginnend um 3,5), die als
Stadtkante kontinuierlich abgestaffelt wird (GFD um 1,5 endend).
Im mittleren Teil dieser Bebauungszeile entlang der Bahn würden Überlegungen
zur baulichen Überragung mit integrierten Lärmschutzlösungen auch eine Dichte-
erhöhung bringen und dem Ziel einer „Dense City“ entsprechen. In den unteren
Geschoßen mit Mischnutzung soll eine Raumhöhe von mind. 2,8 m gelten.
Nach Norden hin soll die Bebauungsdichte kontinuierlich abnehmen und so an
die tiefer gelegene Kleingartenanlage Petzgrube harmonisch anschließen.
(zum Teil „Verdichteter Flachbau“ mit Atrien, keine volle Bauklasse II)
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Die bestehende Bahnstation bietet eine hervorragende Anbindung an das
Bezirkszentrum und an die Stadt
Eine hohe Nutzungsdichte macht hier sowohl stadtstrukturell als auch stadtwirtschaftlich
viel Sinn
Das künftige Quartier hat eine überschaubare und angenehme Größe und fügt sich in die
bestehende Nachbarschaft gut ein
Es gibt akzeptable fußläufige Verbindungen zu bestehenden Dienstleistungsangeboten
der Nahversorgung wie Einkaufen, Ausbildung, Soziales, …
Das Vegetationsangebot im Gebiet ist in einem großem Maß vorhanden und es gibt auch
gute Anbindungsmöglichkeiten zu übergeordneten attraktiven Grün- und Erholungsräumen |
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